Es besteht kein Zweifel daran, dass sich mit der Weiterentwicklung der Technologie auch die Methoden weiterentwickeln, mit denen wir unsere persönlichen Daten schützen. Im Laufe der Zeit wurden herkömmliche Methoden wie PINs und Passwörter verwendet, um den Zugriff auf Online-Konten und ‑Dienste zu schützen.
Allerdings werden diese Methoden immer unsicherer und schwieriger zu handhaben.
In den letzten Jahren hat sich die biometrische Authentifizierung als sicherere Alternative herausgestellt. Biometrie basiert auf physischen Merkmalen wie Fingerabdrücken oder Gesichtserkennung, die für jede Person einzigartig sind.
In diesem Beitrag untersuchen wir die Vorteile der biometrischen Authentifizierung und wie sie die Herausforderungen traditioneller Identitätsmanagementsysteme bewältigt.
Was sind biometrische Authentifizierungssysteme?
Bei der biometrischen Authentifizierung handelt es sich um ein System, das die einzigartigen physischen Merkmale einer Person zur Überprüfung ihrer Identität nutzt. Zu diesen Merkmalen gehören Fingerabdrücke, Gesichtszüge und sogar Stimmmuster. Dieses System ermöglicht es Unternehmen, Benutzeridentitäten sicher zu verwalten und zu überprüfen, ohne auf herkömmliche Passwörter oder PINs angewiesen zu sein.
Bei der biometrischen Authentifizierung gibt es zwei Schlüsseltechnologien, die für mehr Sicherheit sorgen: Gesichtserkennung und 3D-Lebenderkennung.
3D-Lebenserkennung in der Biometrie
Die Gesichtserkennung ist eine gute Option, weist jedoch einige Einschränkungen auf. Manchmal versuchen Hacker, das System auszutricksen, indem sie Fotos oder Videos des Gesichts einer Person verwenden, um Sicherheitsmaßnahmen zu umgehen. Um dieses Problem anzugehen, wurde die 3D-Lebendigkeitserkennung entwickelt. Diese Technologie stellt sicher, dass die Person, die sich anmelden möchte, physisch anwesend ist und kein statisches Bild verwendet.
Die Software kann Bewegungen wie Blinzeln, Lächeln oder Nicken erkennen, die ein Foto nicht wiedergeben kann. Indem Sie nach diesen kleinen Echtzeitaktionen suchen, 3D-Lebenderkennung verhindert unbefugten Zugriff. Es ist ein wichtiges Tool für Unternehmen, die bestätigen möchten, dass ihre Benutzer echt sind und nicht imitiert werden.
Gesichtserkennungstechnologie
Die Gesichtserkennungstechnologie hat sich vor allem mit der Verbreitung mobiler Geräte immer weiter verbreitet. Bei vielen Smartphones, wie z. B. einigen Geräten, wie z. B. den neuesten iPhones, können Benutzer ihre Geräte entsperren und über Face ID auf Apps zugreifen. Es ist weder eine PIN noch ein Passwort erforderlich, was die Anmeldung bei einem Konto viel einfacher und schneller macht.
Aber es geht nicht nur um Bequemlichkeit. Die Gesichtserkennung bietet außerdem eine Sicherheitsebene, die Passwörter nicht bieten können. Da das Gesicht jeder Person einzigartig ist, kann das System schnell erkennen, ob jemand versucht, sich mit einem unbefugten Gesicht Zutritt zu verschaffen.
Davon profitieren Unternehmen, denn es trägt dazu bei, Kunden vor Betrug und Cyberkriminalität zu schützen. Beispielsweise nutzen Online-Banking-Apps häufig die Gesichtserkennung, um sicherzustellen, dass sich nur rechtmäßige Kontoinhaber anmelden und auf ihre Finanzdaten zugreifen können.
Wie Biometrie traditionelle IAM-Herausforderungen bewältigen kann
Herkömmliche IAM-Systeme (Identity and Access Management) stützten sich zur Identitätsüberprüfung auf Passwörter, Sicherheitsfragen und Ausweise. Während diese Methoden in der Vergangenheit funktionierten, reichen sie in der heutigen digitalen Welt nicht mehr aus. Hacker sind raffinierter geworden und persönliche Informationen können leicht gestohlen werden. Die Biometrie bietet eine Möglichkeit, diese Herausforderungen zu meistern, indem sie Authentifizierungsmethoden bereitstellt, die zuverlässiger und sicherer sind.
Hier sind vier Möglichkeiten, wie Biometrie die Mängel traditioneller IAM-Systeme beheben kann:
Verbesserung der Multi-Faktor-Authentifizierung (MFA) mit Biometrie
Bei der Multi-Faktor-Authentifizierung (MFA) handelt es sich um ein Sicherheitsverfahren, bei dem Sie Ihre Identität mithilfe von zwei oder mehr Methoden überprüfen müssen. Einige Online-Plattformen, wie z. B. Online-Casinos, erfordern möglicherweise sowohl ein Passwort als auch einen Code, der per SMS gesendet wird, um die Identität eines Benutzers zu bestätigen. Dies geschieht häufig, um die Sicherheit Ihres Kontos zu gewährleisten.
Durch die Integration der biometrischen Verifizierung in MFA können diese Online-Casinos ihren Spielern einen stärkeren Schutz bieten und das Risiko von Betrug oder Identitätsdiebstahl verringern. So können Sie Ihre Lieblingsspiele spielen, darunter auch Casino-Slots für echtes Geldohne befürchten zu müssen, dass Unbefugte Zugriff auf Ihre persönlichen oder Bankdaten erhalten könnten.
Beheben Sie Passwortprobleme mit biometrischen Daten
Im Laufe der Zeit waren Passwörter das schwächste Glied der Online-Sicherheit. Viele Benutzer erstellen Passwörter, die leicht zu erraten sind. Andere verwenden dasselbe Passwort für zahlreiche Konten. Auch komplexe Passwörter können anfällig für Hackerangriffe sein. Auch die Passwortwiederherstellung kann mühsam sein, insbesondere wenn sich ein Benutzer nicht an die Anmeldedaten erinnert.
Biometrie macht Passwörter überflüssig. Sie müssen nicht mehrere Zeichen eingeben. Sie können einfach Ihr Gesicht oder Ihren Fingerabdruck scannen, um auf Ihr Konto zuzugreifen. Dieser Vorgang ist sicherer und schneller. Jeder Mensch verfügt über einzigartige biometrische Daten. Daher ist es für jemanden nahezu unmöglich, es zu stehlen oder zu reproduzieren.
Da keine Passwörter mehr erforderlich sind, verringert die Biometrie die Wahrscheinlichkeit einer Sicherheitsverletzung erheblich. Benutzer müssen sich nicht mehr darum kümmern, sichere Passwörter zu erstellen oder sich mehrere Kombinationen für verschiedene Websites zu merken. Das Ergebnis ist ein viel einfacheres und sichereres Erlebnis.
Verbesserung physischer ID-Kartensysteme
Viele Organisationen, insbesondere in Branchen wie dem Gesundheitswesen und der Regierung, verlassen sich bei der Zugangskontrolle immer noch auf physische Ausweise. Obwohl diese Karten sicher sein können, können sie auch leicht verloren gehen oder gestohlen werden. Wenn jemand an einen physischen Personalausweis gelangt, könnte er möglicherweise Zugang zu sensiblen Bereichen oder Informationen erhalten.
Die Biometrie bietet eine Lösung für dieses Problem. Durch die Verknüpfung physischer Ausweise mit biometrischen Daten können Organisationen sicherstellen, dass nur der rechtmäßige Karteninhaber sie verwenden kann. Beispielsweise könnte ein Krankenhaus sowohl einen Fingerabdruck-Scan als auch einen Personalausweis benötigen, um auf Patientenakten zuzugreifen. Selbst wenn jemand die Karte stiehlt, kann er sie ohne die korrekte biometrische Verifizierung nicht verwenden.
Dieses Zwei-Faktor-Authentifizierungssystem bietet eine zusätzliche Sicherheitsebene. Es schützt sowohl die Benutzer als auch die Organisation.
Ausbau kontaktloser Smartcard-Systeme
Kontaktlose Smartcards erfreuen sich in Branchen wie dem Transportwesen und dem Gesundheitswesen zunehmender Beliebtheit. Mit diesen Karten können Benutzer auf Dienste zugreifen, indem sie ihre Karte auf ein Lesegerät halten, ohne sie durchziehen oder einführen zu müssen. Obwohl dieses System praktisch ist, ist es dennoch möglich, dass jemand eine Karte stiehlt oder dupliziert.
Die biometrische Authentifizierung kann die Sicherheit kontaktloser Smartcards erhöhen. Indem Unternehmen zusammen mit der Karte einen Fingerabdruck- oder Gesichtsscan verlangen, können sie sicherstellen, dass nur autorisierte Benutzer auf das System zugreifen können. Dies bietet ein weiteres Schutzniveau und verringert die Wahrscheinlichkeit einer unbefugten Nutzung.
Darüber hinaus erfreuen sich kontaktlose biometrische Systeme beispielsweise an Flughäfen und Haltestellen des öffentlichen Nahverkehrs zunehmender Beliebtheit. Mit diesen Systemen können Benutzer schnell Kontrollpunkte passieren, ohne Oberflächen berühren oder physische Karten vorzeigen zu müssen. Dies ist eine schnelle, effiziente und sichere Möglichkeit, die Identität zu überprüfen.

