Eine persönliche Entscheidung, aber es gibt viele Vor- und Nachteile zu berücksichtigen

Eine persönliche Entscheidung, aber es gibt viele Vor- und Nachteile zu berücksichtigen

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Eine Vasektomie bedeutet die Entscheidung, unfruchtbar zu werden und das Risiko einer Schwangerschaft mit einem Partner auszuschließen.

Der Vorgang ist dauerhaft, kann aber später rückgängig gemacht werden. Von Anfang bis Ende dauert es ein paar Stunden und die Heilungszeit ist minimal. Wenn Sie vorsichtig sind, können Sie innerhalb weniger Tage zur Arbeit zurück­kehren.

Es gibt viele Gründe für eine Vasek­tomie. Dazu gehören der Wunsch, keine weiteren Kinder zu haben, und der Schutz eines Partners, der keine hormonellen Verhü­tungsmittel anwenden kann. Der Prozess ist sicher und effektiv und gibt Ihnen Sicherheit.

Was ist eine Vasektomie?

Eine Vasek­tomie ist ein Steril­i­sa­tionsver­fahren beim Mann, das normaler­weise in einer Arztpraxis durchge­führt wird. Dabei werden die Samen­leiter durchtrennt und anschließend die Enden versiegelt, um zu verhindern, dass Spermien aus den Hoden austreten. Der Prozess wird auch als Snipped-Prozess bezeichnet, da er ein Schneiden erfordert.

Wie eine Vasektomie durchgeführt wird

Bei einer Vasek­tomie wird ein kleiner Schnitt im Hodensack vorgenommen, um dem Arzt Zugang zum Samen­leiter zu ermöglichen. Der Samen­leiter wird durch den Einschnitt nach vorne gezogen und mit einem Skalpell oder einer chirur­gischen Schere durchtrennt. Sobald der Schnitt abgeschlossen ist, werden beide Enden mit einem Kauterin­strument verschlossen.

Sobald die Heilung abgeschlossen ist, ist der Eingriff einfach, schnell und äußerst effektiv. Es sind Folgetests erforderlich, um sicherzustellen, dass die Samen­leiter vollständig verschlossen sind, und die Patienten müssen die postop­er­a­tiven Anweisungen sorgfältig befolgen. Sobald Patientinnen sicher sind, dass sie unfruchtbar sind, können sie ihrer Arbeit nachgehen, ohne befürchten zu müssen, dass sie die Ursache für eine ungeplante Schwanger­schaft sind.

Umgang mit der Zeit nach dem Eingriff

Sobald der Eingriff abgeschlossen ist, wird der Schnitt verschlossen und zum Schutz abgedeckt. Komplika­tionen sind selten, können aber vorkommen und Sie sollten die Pflege­hin­weise, die Sie erhalten, genau beachten. Rufen Sie sofort Ihre Arztpraxis an, wenn während Ihrer Genesung etwas nicht in Ordnung zu sein scheint.

Abgesehen davon, dass Sie die Reaktion Ihres Körpers überwachen, sollten Sie sich 48–72 Stunden lang ausruhen und körper­liche Aktivität vermeiden. Ein Beutel mit gefrorenen Erbsen, der auf die Leiste gelegt wird, hilft, Schwellungen und Schmerzen zu lindern und sorgt für Komfort.

Häufig gestellte Fragen zur Vasektomie

Also Senkt eine Vasek­tomie den Testos­teron­spiegel? Ebenen? Nein, eine Vasek­tomie hat keinen Einfluss auf Ihren Testos­teron­spiegel oder Ihre Testos­teron­pro­duktion. Es blockiert lediglich die Fähigkeit Ihres Körpers, während der Ejaku­lation Sperma freizusetzen. Der Hypothalamus und die Hypophyse im Gehirn steuern die Produktion und Freisetzung von Testos­teron aus den Gonaden, nicht aus den Samen­leitern.

Wenn Sie über einen Verlust der Testos­teron­pro­duktion besorgt sind, können Sie sich testen lassen, um herauszufinden, ob bei Ihnen ein Risiko besteht. Krebs, Stress und eine Autoim­munerkrankung können unter anderem zu einem Testos­teron­verlust führen. Wenn Sie sich testen lassen, erfahren Sie, ob bei Ihnen ein Gesund­heit­szu­stand vorliegt, der zu einem Verlust der Testos­teron­pro­duktion führt.

Vorteile:

  • Der vielleicht größte Vorteil des Verfahrens besteht darin, dass es minima­l­in­vasiv ist, kaum Risiken in Form von postop­er­a­tiven Komplika­tionen birgt und nach Fazit der Heilung zu 100 % wirksam ist. Das Risiko einer ungeplanten Schwanger­schaft sinkt auf 0 %, sofern Sie die postop­er­a­tiven Anforderungen und Tests abgeschlossen haben. Sobald festgestellt wird, dass sich in Ihrem Ejakulat keine Spermien befinden, gibt Ihnen Ihr Arzt Entwarnung.
  • Die Erhol­ungsphase beträgt zwei bis drei Tage, abhängig von der Reaktion Ihres Körpers und Ihrer Fähigkeit, sich ohne viel Bewegung auszu­ruhen. Die Schmerzkon­trolle besteht normaler­weise aus rezept­freien Medika­menten und Eis.
  • Ein weiterer Vorteil der Vasek­tomie besteht darin, dass sie reversibel ist, allerdings sind die Erfol­gsaus­sichten tenden­ziell gering. Allerdings ist die Umkehrung ungefähr so ​​einfach wie die ursprüngliche Vasek­tomie und daher eine praktikable Option zur Wieder­her­stellung Ihrer Frucht­barkeit.
  • Wenn eine Vasek­tomie ausge­heilt ist, handelt es sich um eine vollständige Steril­i­sation. Für Frauen ist es effek­tiver als ein Schlauch­binde­v­er­fahren. Das bedeutet, dass Sie völlig sicher sein können, dass Sie nicht schwanger werden und eine ungeplante Schwanger­schaft erleben werden.

Nachteile:

  • Jedes Mal, wenn Ihr Körper Schaden erleidet, beispiel­sweise durch eine absichtliche Schädigung durch eine Operation, reagiert er mit Schmerzen und Schwellungen. Allerdings ist der für eine Vasek­tomie erforder­liche Schnitt- und Kauter­isierungsaufwand minimal und führt zu minimalen Ausfal­lzeiten danach.
  • Schmerzen im Hodensack können bei einer Erektion oder beim Wasser­lassen auftreten. Dies ist normal und verschwindet innerhalb weniger Tage. Wenn Sie länger als erwartet Schmerzen verspüren, sollten Sie einen Arzt aufsuchen.
  • Eine Vasek­tomie verhindert lediglich eine Schwanger­schaft und schützt nicht vor einer sexuell übertrag­baren Krankheit. Wenn Sie sich mit Ihrem Partner in einer unsicheren Situation befinden, verwenden Sie ein Kondom, um das Risiko sexuell übertrag­barer Infek­tionen zu vermeiden.
  • Es dauert Wochen, bis die Vasek­tomie als abgeschlossen und wirksam gilt. Der Körper muss heilen, und das Kauter­isieren der Samen­leiter braucht Zeit, bis sie sich vollständig schließen. Wenn Sie vor der Entwarnung mit einem Partner teilnehmen möchten, müssen Sie ein Kondom verwenden, um eine Schwanger­schaft zu verhindern.

Diplom

Eine Vasek­tomie ist eine sehr persön­liche Entscheidung, aber im Hinblick auf die Familien­planung durchaus sinnvoll. Das Risiko von Komplika­tionen ist minimal, der Eingriff geht schnell und Sie können den Effekt völliger Sterilität mit Ihrem/Ihren Partner(n) genießen.

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