Anlagefehler, die Superreiche nicht machen

Anlagefehler, die Superreiche nicht machen

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Ultra-High-Net-Worth-Individuals oder UHNWIs gehen beim Investieren anders vor als der durchschnittliche Anleger.

Sie vermeiden den Fehler „mit der Konkurrenz Schritt zu halten“, bei dem kleinere Anleger versuchen, mit den Anlages­trategien ihrer Konkur­renten mitzuhalten oder diese zu übertr­effen. Stattdessen legen UHNWIs persön­liche Anlageziele und langfristige Strategien fest und konzen­trieren sich dabei auf ihre eigenen finanziellen Ziele. Diese Ziele erstrecken sich über erhebliche Zeiträume und sehen ihren finanziellen Status in 10, 20 oder mehr Jahren vor. Indem sie sich auf eine langfristige Planung konzen­trieren, wider­stehen sie der Versuchung, ihr Vermögen mit anderen zu vergle­ichen und bleiben so ihrer persön­lichen Strategie treu.

Zu Ihrer Finanz­planung gehört die Festlegung klarer, langfristiger Anlageziele. UHNWIs sind sich darüber im Klaren, dass die Ausrichtung ihres Portfolios an diesen Zielen und nicht an Markt­trends oder der Leistung der Konkurrenz zu einem stabileren Finanzwachstum führt. Dieser diszi­plin­ierte Ansatz führt zu einem struk­turi­erten Finanzplan, der regelmäßige Überprü­fungen ermöglicht und auf Ihre Ziele zugeschnittene Kalku­la­tion­san­pas­sungen ermöglicht.

Regelmäßige Neuausrichtung des Portfolios

Es funktioniert nicht ein Portfolio neu ausbal­ancieren ist ein häufiger Fehler, den viele Anleger machen, nicht jedoch UHNWIs. Eine regelmäßige Neuaus­richtung der Portfolios stellt sicher, dass diese vielfältig und propor­tional verteilt bleiben. Anfangs legen Anleger möglicher­weise bestimmte Alloka­tion­sziele fest, aber ohne regelmäßige Neuaus­richtung können Portfolios verzerrt werden. Dieses Ungle­ichgewicht könnte Anleger einem übermäßigen Risiko oder einer gerin­geren Perfor­mance aussetzen. Durch regelmäßiges Rebal­ancing halten UHNWIs ein ausge­wo­genes Risikoniveau aufrecht und optimieren letztendlich die Perfor­mance ihres Portfolios.

Unter­suchungen von Capgemini zeigen einen zunehmenden Trend bei UHNWIs zu diver­si­fizierten Portfolios mit reduzierten Bargeldbeständen. Dieser taktische Ansatz erfordert ein Verständnis für die Bedeutung der Aufrechter­haltung des Portfo­li­ogle­ichgewichts. Regelmäßige Neuaus­rich­tungen richten nicht nur Vermö­genswerte an vorgegebenen strate­gischen Zielen aus, sondern ermöglichen UHNWIs auch, von unter­schiedlichen Marktbe­din­gungen zu profi­tieren.

Umfassende Finanz- und Sparstrategien

Ein weiterer häufiger Fehler besteht darin, keine Sparstrategie in einen Finanzplan aufzunehmen. UHNWIs verfolgen eine Sparstrategie und erkennen, dass ein Finanzplan zwei Facetten hat: eine Kombi­nation aus klugem Investieren und diszi­plin­iertem Sparen. Dieser Ansatz trägt dazu bei, die Geldzu­flüsse zu erhöhen und die Geldabflüsse zu verringern, was letztlich zu mehr Wohlstand führt.

UHNWIs, die unter ihren Verhält­nissen leben, können schnell den gewün­schten Reichtum anhäufen. Diese Methode baut nicht nur ein Sicher­heit­snetz auf, sondern ermöglicht es ihnen auch, Investi­tion­s­möglichkeiten zu nutzen. Sie verwenden oft sichere Mittel zur Speicherung und zum Schutz von Vermö­genswerten, wie zum Beispiel: privater Safe in Dubai, das für seine strengen Sicher­heits­maß­nahmen und den Daten­schutz bekannt ist. Durch eine sorgfältige Spar- und Anlage­planung können Sie sich auf den Erhalt und die Vermehrung Ihres Vermögens konzen­trieren.

Die Daten zeigen, dass sie Wert auf Vermö­genssicherheit und Diver­si­fizierung legen, nicht nur über verschiedene Anlage­in­stru­mente hinweg, sondern auch durch Strategien wie Nachlass­planung, Besteuerung und Versicherung. Durch die Gewährleistung einer umfassenden Finanz­planung mindern UHNWIs Risiken und stärken ihren Vermö­genss­chutz.

Effektiver Einsatz von Bargeld

Das Halten übermäßiger Barmittel ist eine ineffiziente Nutzung von Ressourcen. Obwohl es wichtig ist, genügend Bargeld für monatliche Ausgaben und Notfälle bereitzuhalten, ist es ein schwer­wiegender Fehler, Bargeld ungenutzt liegen zu lassen. UHNWIs investieren ihr Geld aktiv, um Renditen zu erzielen, und entscheiden sich sogar für Einla­gen­z­er­ti­fikate oder Hochzin­skonten, anstatt ihr Geld unpro­duktiv zu lassen.

Umsichtiges Cash-Management bedeutet, in Index­fonds, ETFs und Invest­ment­fonds zu investieren, anstatt auf einzelne Aktien zu wetten. Solche Strategien sind einfacher, aber effek­tiver. Durch die Risikoverteilung auf verschiedene Fondsarten sorgen UHNWIs für konstante Renditen. Einem Bericht zufolge investieren UHNWIs 18 % ihres Portfolios in Aktien und verwalten ihre diver­si­fizierten Aktien­port­folios häufig über Robo-Berater.

Ken Eyler, CEO von Aquilance, betont die Bedeutung einer umfassenden Finanzko­or­di­nation, um kostspielige Fehler zu vermeiden. UHNWIs profi­tieren von einer individu­ellen Beratung, einer Abkehr von der allge­meinen Finanz­planung und damit einer Rendi­teop­ti­mierung.

Immobilieninvestitionen und Marktpraktiken

Immobilien bilden einen wesentlichen Teil der UHNWI-Portfolios. Im Durch­schnitt sind 32 % ihres Nettover­mögens in Wohnim­mo­bilien investiert, weitere 22–28 % in Gewer­beim­mo­bilien. Fast ein Fünftel der UHNWIs plant, in Gewer­beim­mo­bilien zu investieren, während mehr als ein Fünftel auf Wohnim­mo­bilien setzt. Niedrigere Zinsen dürften diesen Trend verstärken.

Unter­suchungen zeigen starkes Interesse der Wohlhabenden an Wohn- und Gewer­beim­mo­bilien, getrieben durch den Bedarf an privatem Kapital zur Umnutzung von Vermö­genswerten. Immobilien­an­lagen bieten stabile Erträge und Wertsteigerungspotenzial und sind daher eine beliebte Anlageklasse.

Studien zeigen auch, dass Chancen in Schwellen­ländern wie Indonesien, Chile und Singapur bevorzugt werden, anstatt sich ausschließlich auf US- und EU-Märkte zu konzen­trieren. Durch die Diver­si­fizierung in globale Märkte wird das Risiko weiter gestreut und das Wachs­tumspotenzial dieser Regionen genutzt.

Reduzieren Sie häufige Investitionsfehler

Heutzutage sind mehrere häufige Investi­tions­fehler offen­sichtlich. Der Versuch, den Markt zeitlich zu steuern, kann aufgrund der Volatilität zu erheblichen Verlusten führen. Historische Daten für den S&P 500 zeigen durch­schnit­tliche Rückgänge innerhalb des Jahres von ‑15 % seit 1980, obwohl die Renditen für das Gesamtjahr in 75 % der Fälle positiv waren. Die Diver­si­fizierung mit Kernan­leihen bietet einen Puffer gegen diese Volatilität.

UHNWIs haben einen Wandel vom Vermö­genserhalt hin zu wachs­tum­sori­en­tierten Strategien vollzogen. Dazu gehören verstärkte Investi­tionen in Immobilien, Aktien und alter­native Anlagen. Laut der Studie von Capgemini tendieren UHNWIs zu Technolo­gieaktien und neuen Möglichkeiten und nutzen Marktab­schwünge, um in Immobilien, Private Equity und Kryptowährungen zu investieren.

Darüber hinaus stellen die Daten die Annahme in Frage, dass Private-Equity-Firmen durchweg überdurch­schnit­tliche Portfo­lioren­diten erzielen. Berichten zufolge wird die Fondsper­for­mance stärker von den Fonds mit der schlecht­esten Perfor­mance beein­flusst als von den Fonds mit der besten Perfor­mance. Daher ist es für Anleger wichtig, gründliche Bewer­tungen durchzuführen und Annahmen über garantierte hohe Renditen aus Private-Equity-Investi­tionen zu vermeiden.

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