Herbst-Statement: Highlights | RRL

Herbst-Statement: Highlights | RRL

Share This Post

Share on facebook
Share on linkedin
Share on twitter
Share on email

Für weitere Infor­ma­tionen darüber, wie RRL helfen kann, kontak­tieren Sie uns bitte unter 01872 276116 / 01736 339322 oder [email protected].

Angesichts der wirtschaftlichen und politischen Lage des Landes (und nächstes Jahr um diese Zeit wird es mit ziemlicher Sicherheit Parla­mentswahlen geben) war es für Jeremy Hunt immer eine schwierige Herbsterk­lärung – angesichts der desolaten Lage des Landes gibt es kaum Spielraum für irgen­detwas Er übernimmt die öffentlichen Finanzen (die Wachs­tum­saus­sichten in der Erklärung sind ziemlich düster), aber in einem Umfeld, das viele in seiner Partei für ein hohes Steuerumfeld halten (und im historischen Vergleich ist es für das Vereinigte Königreich hoch, wenn auch im Vergleich vielleicht nicht hoch). ). in andere Recht­sor­d­nungen) und dieser Anstieg nimmt zu, da die Infla­tion­sraten derzeit noch höher sind als zuvor erwartet, während gleichzeitig der schlechte Standard der öffentlichen Dienstleis­tungen Gegenwind gibt (einige sagen, die Ausgaben­pläne seien nicht zuver­lässig – und es seien mehr Ausgaben erforderlich). . notwendig). ).

Die Nähe zu den nächsten Parla­mentswahlen war der große Elefant im Raum – was bedeutete, dass es sich wie der Beginn des Wahlprozesses anfühlte. Es handelte sich um eine Herbsterk­lärung, mit der versucht wurde, bestimmte Teile der Wähler­schaft anzus­prechen und die Notwendigkeit zu verdeut­lichen, jetzt etwas zu verschenken, auch wenn es eine kleine Gelegenheit dazu gab – die im Frühjahr möglicher­weise nicht gegeben war (was an sich schon einen Funken ausgelöst hat). einige Gerüchte über Parla­mentswahlen im Frühjahr).

Die wichtigsten Steuer­ankündi­gungen waren wie folgt:

  • Die im Frühjahr­shaushalt als vorüberge­hende Maßnahme (vom 1. April 2023 bis 31. März 2026) angekündigten „Vollkostenerstattung“-Kapitalzulagen wurden dauerhaft übernommen. Willkommen bei Kunden größerer Unternehmen, die regelmäßig Beträge für neue Anlagen und Ausrüs­tungen ausgeben, die den verfüg­baren jährlichen Investi­tion­szuschuss (Annual Investment Allowance, AIA) übersteigen – entweder weil die Ausgaben hoch sind oder weil der AIA aufgrund der Anzahl der „verbun­denen Unternehmen“ deutlich reduziert wurde… hat eine Firma). Diese Maßnahme wird natürlich begrüßt und ist notwendig, um den privaten Sektor zu Investi­tionen und Produk­tiv­itätssteigerungen zu ermutigen.
  • Der NIC-Satz der Klasse 1 für Arbeit­nehmer wird ab dem 6. Januar 2024 von 12 % auf 10 % gesenkt, und der NIC-Satz der Klasse 4 für Selbst­ständige wird ab dem 6. April 2024 von 9 % auf 8 % gesenkt. Willkommen, fällt aber darunter Der Schatten der einge­frorenen Einkom­men­steuer­sätze und die Auswirkungen des „Fiscal Drag“ bedeuten, dass dies ein Tropfen auf den heißen Stein ist.
  • Die Abschaffung der NIC der Klasse 2 (3,45 £ pro Woche) ist für Selbst­ständige geringfügig – aus Verein­fachungs­gründen jedoch willkommen.
  • Der nationale existen­zsich­ernde Lohn wird ab dem 6. April 2024 von 10,42 £ (für 23+-Jährige) auf 11,44 £ für 21+-Jährige steigen. Dies ist etwas, das alle Unternehmen berück­sichtigen und planen müssen.
  • Die geplante Zusam­men­legung der beiden aktuellen F&E‑Rax-Hilfsprogramme (im Großen und Ganzen das für größere Unternehmen und das für kleinere Unternehmen – das Programm für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) und der R&D Expen­diture Credit (RDEC)) erfolgt ab dem 1. Januar. Zusam­men­gelegt im April 2024, wie bereits angekündigt. Verein­fachung ist das erklärte Ziel. Der Entlas­tungssatz wurde mit 20 % der F&E‑Ausgaben bestätigt, was einem Nettovorteil von 15 % entspricht – voraus­ge­setzt, dass der Körper­schaftss­teuersatz von 25 % gezahlt wird. Verlust­brin­gende „F&E‑intensive“ KMU (definiert als Unternehmen, die mindestens 40 % ihrer Gesam­taus­gaben für quali­fizierte F&E ausgeben, was eine hohe Messlatte darstellt!) können weiterhin von der höheren F&E‑Steuergutschrift von 14,5 % profi­tieren. Insgesamt werden die Änderungen für viele KMU keinen Nutzen bringen. In Kombi­nation mit dem zusät­zlichen Verwal­tungsaufwand im Zusam­menhang mit Steuer­erle­ichterungen für Forschung und Entwicklung und der aggres­siven Haltung der HMRC gegenüber allen Ansprüchen bedeutet dies ein schwieriges Umfeld für KMU und Steuer­erle­ichterungen für Forschung und Entwicklung.
  • Die Programme „Enter­prise Investment Scheme“ und „Venture Capital Trust“ sollten nach den geltenden Vorschriften am 6. April 2025 enden – dies wurde bis zum 6. April 2035 verlängert. Dies sind wichtige Programme für Start-up-Unternehmen im Vereinigten Königreich, um Investi­tionen anzuziehen, und die Verlängerung war klar ein Kinder­spiel.
  • Es wurde eine Änderung des Construction Industry Scheme (CIS) angekündigt, um den Konfor­mität­stest zu verschärfen, den ein Unternehmen erfüllen muss, um den Status „brutto bezahlt“ zu erreichen. Dadurch werden nun Mehrw­ert­s­teuer­erk­lärungspflichten sowohl bei der Antragsprüfung als auch in Fällen, in denen die HMRC den Status aufheben kann, hinzugefügt.
  • Die derzeitigen Vertrieb­s­beschränkungen für die Verwendung der Kassen­buch­haltung werden aufge­hoben, sodass Einzelun­ternehmer und Perso­n­enge­sellschaften jeder Größe die Kassen­buch­führung nutzen können Bei der perio­den­gerechten Rechnungslegung wird die aktuelle Position der Wahl auf der Kassen­basis benötigt. Hierbei handelt es sich eindeutig um eine Maßnahme zur Umsetzung von Making Tax Digital (MTD).
  • Es wurden einige weitere Klarstel­lungen zur Umsetzung von MTD angekündigt – die bisherigen Beschränkungen für die erforder­liche Nutzung von MTD bleiben bestehen, es wurden jedoch einige admin­is­trative Verein­fachungen angekündigt. Eines der größten Probleme war die Abschaffung der bereits erwähnten „Finanz­erk­lärung“ – diese ersetzte faktisch die Steuer­erk­lärung und es wird daher inter­essant sein, zu sehen, wie dies nun im Detail funktion­ieren wird. Wir werden weitere Updates bereit­stellen, sobald wir mehr wissen.
  • Die ISA-Grenzwerte bleiben im Jahr 2024/25 unverändert. Es wurden einige Verein­fachungen der Verwaltung rund um ISAs angekündigt.
  • Im Einklang mit einer Konsul­tation im Juli 2022 werden am 6. April 2025 Änderungen umgesetzt, die Folgendes erfordern: Arbeit­geber müssen im Rahmen der PAYE-Berichter­stattung detail­liertere Infor­ma­tionen über die geleis­teten Arbeitsstunden der Arbeit­nehmer bereit­stellen; Und inter­es­san­ter­weise müssen Aktionäre von inhab­erge­führten Unternehmen (wie viele unserer Kunden) mehr Details zu Dividen­den­erträgen und der prozen­tualen Beteiligung, die sie an jedem Unternehmen halten, angeben. Es sei unklar, was der Grund für diese Anfrage nach weiteren Daten sei, heißt es in der offiziellen Erklärung „Ein besseres Verständnis der Umstände der Kunden wird dazu beitragen, das Kunden­er­lebnis zu verbessern, die Inter­aktion mit HMRC zu verbessern, indem unnötige Anfragen reduziert werden und sichergestellt wird, dass HMRC ihre Umstände bei Kontak­tauf­nahme besser verstehen kann.“
  • Für Unternehmen, die die kreativen Steuer­erle­ichterungen nutzen, die ab dem 1. April 2024 in Kraft treten, gibt es einige detail­lierte Klarstel­lungen. Wichtig ist, dass Antrag­steller zur Begründung ihrer Steuer­erle­ichterungsansprüche ein neues „Online-Infor­ma­tions­for­mular“ ausfüllen müssen – ähnlich auf das neu einge­führte F&E‑Steuerentlastungsformular, das eindeutig darauf abzielt, betrügerische Ansprüche zu reduzieren. Anspruchssteller sollten sich frühzeitig über diese zusät­zliche Verwaltung beraten lassen und sich umfassend über Ansprüche im Allge­meinen beraten lassen, da all dies auf eine deutlich verstärkte Prüfung durch die HMRC hindeutet.
  • Die Kündi­gungs­frist für Optionen, die im Rahmen des Enter­prise Management Incentive (EMI)-Programms gewährt werden, wurde verlängert – von den bekan­nter­maßen strengen 92 Tagen bis zum 6. Juli nach dem Ende des Steuer­jahres, in dem die Gewährung erfolgt. Dies ist wichtig für die Unternehmen, die das System nutzen – in der Vergan­genheit gab es viele Fehler und fehlgeschlagene Anträge aufgrund der Nichtein­haltung der 92-Tage-Frist.
  • Der Steuersatz für Kunst­stof­fver­pack­ungen wird ab dem 1. April 2024 entsprechend dem Verbraucher­preisindex (CPI) erhöht (von 210,82 £ pro Tonne auf 217,85 £ pro Tonne).
  • Die Gesamtabgabe wird ab dem 1. April 2024 im Einklang mit dem Einzel­han­del­spreisindex (RPI) von 2 £ pro Tonne auf 2,03 £ pro Tonne steigen.
  • Ein eklatantes Versäumnis war die vielfach kolportierte Abschaffung oder Senkung dieses Erbschaftss­teuer­satzes. Vermutlich möglicher­weise bis zum Frühjahr­shaushalt verzögert!
  • Und… keine Steuer­maß­nahme, sondern der Cornwall Devolution Deal.

Morgen senden wir Ihnen noch einmal eine ausführliche Analyse aller heute präsen­tierten Inhalte.

Related Posts