Wie das Core Identity Framework zur Bekämpfung von Identitätsbetrug beitragen kann

Wie das Core Identity Framework zur Bekämpfung von Identitätsbetrug beitragen kann

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In einer von der rasanten Digital­isierung geprägten Zeit werden die tradi­tionellen Ansätze persön­licher Treffen und physischer Dokumenten­va­li­dierung bei Unternehmen zur Überprüfung der Kundeniden­tität immer weniger beliebt.

Heutzutage ist die elektro­n­ische Ausweiskon­trolle das Mittel der Wahl.

Dies hat jedoch zu einer erhöhten Anfäl­ligkeit für Identitäts­betrug geführt, da auf sozialen Medien und Datenag­gre­ga­tion­splat­tformen eine Fülle an Infor­ma­tionen verfügbar ist und Cyberan­griffe immer häufiger auf ungesicherte Systeme abzielen.

In diesem Artikel unter­suchen wir, wie Sie die Anti-Geldwäsche-Prozesse (AML) Ihrer Praxis mithilfe eines speziellen Rahmen­werks stärken können, um Ihnen dabei zu helfen, gegen Identitäts­bedro­hungen gewappnet zu bleiben.

Folgendes decken wir ab:

Identitätsbetrug im digitalen Zeitalter

Die Digital­isierung von Prozessen hat zweifellos die Effizienz von AML-Prozessen in allen Buchhal­tung­sprak­tiken beschle­unigt.

Allerdings ist es für Sie als Buchhalter oder Bilanzbuch­halter wichtig zu erkennen, dass mit diesen Vorteilen auch neue Risiken und Schwach­stellen einhergehen.

Insbesondere Identitäts­betrug kommt im digitalen Zeitalter häufiger vor.

Ein bemerkenswertes Beispiel ist der Einsatz künstlicher Intel­ligenz (KI), der den Weg für Deepfakes ebnet – hochen­twickelte synthetische Medien, die das Erschei­n­ungsbild digital verändern, um das Abbild einer Person überzeugend durch eine andere zu ersetzen.

Obwohl elektro­n­ische Methoden zur Überprüfung der Identität eines Kunden nützlich sind, sollten Sie vorsichtig sein und prüfen, ob die von Ihnen einge­setzten Prozesse robust genug sind, um die Identität wirklich zu authen­tifizieren.

Durchführung von Kontrollen zur Bekämpfung der Geldwäsche

Wenn es darum geht, einen neuen Kunden für Ihre Praxis zu gewinnen, erwarten die Anti-Geldwäsche-Regulierungs­be­hörden und Berufsver­bände von Ihnen die Gewis­sheit, dass Sie es mit jemandem zu tun haben, der authen­tisch ist und die Person ist, für die sie sich ausgeben.

Wenn Sie dies nicht ordnungs­gemäß tun, drohen Geldstrafen, Rufschädigung und sogar eine Klage.

Die Strategien, die Sie zur Authen­tifizierung von Kunden verwenden, können je nach Art Ihrer Inter­aktion – ob persönlich oder virtuell – und der Dauer Ihrer Beziehung variieren.

Jeder Kunde bringt einen einzi­gar­tigen Kontext mit. Und obwohl es verlockend ist, an einer Routine festzuhalten, ist es wichtig zu erkennen, dass es keine Einheit­slösung gibt, die für alle passt.

Benötigen Sie Hilfe, um sicherzustellen, dass Sie bei der Überprüfung der Kunden in Ihrer Praxis alle Grund­lagen abgedeckt haben?

Ein von uns bei Sage erstelltes Framework unter­stützt Sie dabei.

Was ist das Core Identity Framework?

Das Core Identity Framework ist eine Methode, die wir entwickelt haben, um Ihnen dabei zu helfen, sicherzustellen, dass Sie die Identitäten Ihrer Kunden wirklich überprüft haben.

Das Core Identity Framework: Eine Methode zur Gewährleistung einer effek­tiven Client-Verifizierung

Es beinhaltet Folgendes:

  • Wohnsitz­nachweis: Kann ich nachweisen, dass sie dort leben, wo sie angeblich leben? Dies bestätigt die Richtigkeit der von Ihnen angegebenen Adresse.
  • Dokumente authen­tifizieren: Habe ich eine gültige und originale (authen­tische) Kopie des Ausweis­doku­ments gesehen? Sicher­stellung der Authen­tizität und Gültigkeit des bereit­gestellten Ausweises.
  • Identität überprüfen: Ist die Person, mit der ich es zu tun habe, die Person auf diesem Ausweis­dokument? Dadurch soll eine vollständige Übere­in­stimmung zwischen der Person und den Angaben im vorgelegten Ausweis­dokument sichergestellt werden.
  • Beweis­doku­men­tation: Habe ich das alles als Beweis dokumen­tiert? Dokumen­tieren Sie alle Beweise, die Sie haben, damit Sie diese auf Anfrage bei einem Sicher­heits­besuch in der Praxis vorlegen können.

Unsere Unter­suchung, wie AML in der Praxis verwaltet wird GoPro­posal hat einen Trend offenbart, bei dem sich viele unserer Buchhalter und Buchhalter derzeit nur mit zwei oder drei dieser vier Säulen befassen.

Durch die konse­quente Einhaltung des Core Identity Framework können Sie Vertrauen in Ihre Kunden­ver­i­fizierung­sprozesse aufbauen.

Worauf Sie bei einem Anbieter zur Identitätsprüfung achten sollten

Wenn es um die Verifizierung von Kunden geht, bietet die Landschaft der Identitätsver­i­fizierungslö­sungen eine Reihe von Optionen, die jeweils unter­schiedliche Verifizierungsebenen abdecken.

Welche Wahl am besten zu Ihren Bedürfnissen passt, hängt von einer genauen Prüfung Ihrer beste­henden Prozesse ab.

So navigieren Sie je nach Ihren Umständen durch diese Alter­na­tiven:

  1. Persön­liche Inter­ak­tionen: Wenn Sie zur Identität­sprüfung an persön­lichen Treffen teilnehmen, kann eine einfachere elektro­n­ische Überprüfung ausre­ichend sein. Die Sicher­stellung der Dokumen­tation und sicheren Aufbe­wahrung der Identität­snach­weise ist jedoch nach wie vor ein Muss.
  2. Virtuelle Arbeit­se­in­stel­lungen: Der Übergang zu einer virtuellen Arbeit­sumgebung bringt einen Wandel hin zu umfassenderen elektro­n­ischen Verifizierungsstrategien mit sich. Das Fehlen physischer Inter­ak­tionen macht deutlich, wie wichtig es ist, sicherzustellen, dass alle von Ihnen elektro­nisch durchge­führten Kontrollen robust sind.

Verwenden Sie das Core Identity Framework in Ihrem Verifizierungsprozess

Anbieter von Identität­süber­prü­fungen bieten verschiedene Arten der Überprüfung an. Daher ist es wichtig, Ihre Entschei­dungen mit dem Core Identity Framework zu verknüpfen, wenn Sie entscheiden, was am besten zu Ihren Prozessen passt.

Wenn der von Ihnen gewählte Anbieter nur zwei oder drei Kernele­mente anspricht, ist es zwingend erforderlich, die verbleibende Kompo­nente in Ihren AML-Prozessen unabhängig voneinander anzugehen.

Viele Unternehmen entscheiden sich beispiel­sweise für die Imple­men­tierung einer Dokumenten­ver­i­fizierung, bei der die Identitäts­doku­mente und Adressen ihrer Kunden erfasst, gespe­ichert und validiert werden.

Dies würde beim Core Identity Framework drei von vier Punkten ergeben.

Auch nach Fazit dieser Prüfung müssen Unternehmen noch bestätigen, dass das Gesicht mit dem vorgelegten Dokument übere­in­stimmt, entweder durch ein persön­liches Treffen oder eine Online-Verifizierungsmethode.

Sie sollten sich immer an Ihre Praxis­sicherungsstelle wenden und um Rat fragen, ob Online-Meetings akzeptabel sind.

Eine weitere gängige Praxis in der Branche ist die Durch­führung einer grundle­genden Überprüfung und eines Hinter­grund­scans anhand des Namens, der Adresse und der Dokumenten­nummer eines Kunden.

Dies bestätigt zwar die Echtheit des Dokuments und die Legit­imität der Kunde­nadresse, reicht jedoch nicht aus.

In diesem Szenario wurde weder eine gültige Kopie der Dokumen­tation aufbe­wahrt, noch hat die Organ­i­sation eine Gesicht­sübere­in­stimmung mit dem eingere­ichten Dokument und der zugehörigen Dokument­nummer bestätigt, was zu einer Bewertung von zwei von vier im Core Identity Framework führte.

Offen­sichtlich gibt es noch Raum für Verbesserungen, um einen robus­teren Verifizierung­sprozess zu erreichen.

Die obigen Beispiele zeigen, wie das Core Identity Framework als Leitfaden dienen kann, um sicherzustellen, dass der von Ihnen gewählte Ansatz alle wichtigen Elemente umfasst.

Letzte Gedanken

Unabhängig davon, welche Stufe der elektro­n­ischen Verifizierung Sie wählen, ist es wichtig sicherzustellen, dass alle vier grundle­genden Verifizierungs­bereiche abgedeckt sind.

Die Fähigkeit, vier von vier Punkten innerhalb des Core Verifi­cation Framework zu erreichen, hängt von den spezi­fischen Prozessen und Maßnahmen ab, die Ihre Praxis zur Identität­süber­prüfung imple­men­tiert.

Wenn Sie innerhalb des Rahmen­werks nur zwei oder drei erreichen können, überlegen Sie, wie Sie Ihre Prozesse möglicher­weise anpassen müssen, um alle vier zu erreichen.

Beziehen Sie sich auf Ihre eigenen Praktiken zur Identität­süber­prüfung und beurteilen Sie, ob Ihre aktuellen Prozesse mit den vier im Core Verifi­cation Framework dargelegten Kriterien übere­in­stimmen.

Identi­fizieren Sie etwaige Lücken oder Bereiche mit Verbesserungs­bedarf und nehmen Sie entsprechende Anpas­sungen vor. Es handelt sich um einen fortlaufenden Prozess und das Ziel besteht darin, Ihre Verfahren kontinuierlich zu verbessern und anzupassen, um ein gründliches und sicheres System zur Identität­sprüfung zu gewährleisten.

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