Annie Wang, Geschäftsführerin M&A bei Nomura Securities International

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Annie WangGeschäfts­führer für Fusionen und Übernahmen bei Nomura Securities Inter­na­tional, hat eine beein­druckende Karriere in der Invest­ment­banking-Branche aufgebaut, insbesondere in der Konsumgü­terindustrie mit Schwer­punkt auf Getränkealkohol, Schönheit und Körperpflege. Bekannt für ihre Kreativität, ihr strate­gisches Denken und ihr Engagement. Annie Wang bietet wertvolle Einblicke und Erfahrungen, die angehende Beruf­stätige inspirieren. In diesem exklu­siven Interview geht es um ihre Inspi­ra­tionen, Heraus­forderungen und Erfolge.

Wer oder was hat Sie dazu inspiriert, eine Karriere in dem von Ihnen gewählten Bereich einzuschlagen?

Schon in jungen Jahren war ich von Zahlen umgeben. Meine Eltern, beide Buchhalter, vermit­telten mir eine solide Grundlage im analytischen Denken. Während meines Studiums wurde jedoch klar, dass Buchhaltung nicht meine Leiden­schaft ist. Ich belegte ein paar Buchhal­tungskurse und merkte schnell, dass mir die Aussicht auf Buchhaltung nicht zusagte.

Stattdessen zog es mich in die Welt der Fusionen und Übernahmen (M&A). Dieses Interesse wurde durch die Lektüre des Wall Street Journal geweckt. Ich war fasziniert von den Geschichten von Unternehmen, die durch Fusionen und Übernahmen trans­for­mative Verän­derungen durch­machten. Die strate­gischen Manöver, die hohen Einsätze und die erheblichen Auswirkungen auf Branchen und Volkswirtschaften waren überzeugend. Diese Faszi­nation veran­lasste mich zu einer Karriere, die meine analytischen Fähigkeiten mit meinem Interesse an Geschäfts­dy­namiken verband.

Können Sie einen entschei­denden Moment erzählen, der Ihre Karriere geprägt hat?

Einer der prägendsten Momente meiner Karriere war die Entscheidung, meinen MBA an der NYU Stern School of Business zu absolvieren. Vor Stern habe ich mein Grund­studium an der UC Irvine abgeschlossen, die keine Zubringer­schule für Invest­ment­banking war. Ich kannte niemanden auf diesem Gebiet, was den Einstieg in die Branche schwierig machte.

Die Teilnahme am Stern war ein Wendepunkt. Die Business School bot mir eine Plattform, um relevante Kurse zu belegen und, was noch wichtiger ist, mich mit den richtigen Leuten zu vernetzen. Die dort geknüpften Kontakte und das dort erworbene Wissen haben meinen Werdegang maßge­blich geprägt. Bei Stern wurde mir wirklich klar, wie wichtig Networking und kontinuier­liches Lernen sind. Diese Erfahrung öffnete mir Türen zu Möglichkeiten im Investment Banking und legte den Grund­stein für meine Rolle bei Fusionen und Übernahmen.

Wie würden Sie Ihre persön­lichen und beruflichen Werte beschreiben?

Meine beruflichen Werte sind Zuver­läs­sigkeit, Engagement, Integrität und Belast­barkeit. Zuver­läs­sigkeit und Engagement gewinnen das Vertrauen von Kollegen und Kunden, was in jedem beruflichen Umfeld von entschei­dender Bedeutung ist. Integrität ist nicht verhan­delbar; Ich bemühe mich, in allen meinen Geschäften ehrlich und trans­parent zu sein, was Vertrauen und Respekt schafft.

Auf persön­licher Ebene stehen Freundlichkeit und Empathie im Vorder­grund. Mein Ziel ist es immer, andere mit Freundlichkeit zu behandeln und mich in ihre Lage zu versetzen, um ihre Perspek­tiven zu verstehen. Familie und enge Freunde sind für mich von entschei­dender Bedeutung und ich lege Wert darauf, ihnen Vorrang zu geben, insbesondere in Zeiten der Not. Optimismus ist ein weiterer Schlüs­selwert – ich glaube daran, positiv zu bleiben und in jeder Situation nach dem Silber­streif am Horizont zu suchen. Diese Werte leiten meine persön­lichen und beruflichen Bemühungen und helfen mir, eine ausgeglichene und erfül­lende Karriere zu gestalten.

Auf welche persön­lichen oder beruflichen Erfolge sind Sie besonders stolz?

Beruflich ist es einer meiner stolzesten Erfolge, Managing Director bei Nomura Securities Inter­na­tional zu werden. Ich habe auf diesen Meilen­stein hingear­beitet, seit ich vor zehn Jahren meine Karriere im Investment Banking begonnen habe. Das Erreichen dieses Niveaus ist ein Beweis für mein Engagement, meine harte Arbeit und die Unter­stützung meiner Mentoren und Kollegen. Es ist unglaublich erfüllend zu sehen, wie jahre­lange Bemühungen und Ausdauer auf so sinnvolle Weise Früchte tragen.

Ich persönlich bin sehr stolz darauf, meine Familie, insbesondere meine Mutter, unter­stützen zu können. Sie hat mir mein ganzes Leben lang so viel gegeben, und dass ich sie im Ruhestand verwöhnen kann, ist eine kleine Möglichkeit, etwas zurück­zugeben. Es ist zwar kein Ausgleich für alles, was sie getan hat, aber es macht mir große Freude, sie glücklich zu sehen und zu wissen, dass ich mich sinnvoll um sie kümmern kann.

Wie gehen Sie mit Stress um und sorgen für eine gesunde Work-Life-Balance, um Ihr Wohlbefinden sicherzustellen?

Der Umgang mit Stress und die Aufrechter­haltung einer gesunden Work-Life-Balance sind entscheidend für das allge­meine Wohlbefinden. Reisen ist eine der besten Möglichkeiten, Stress abzubauen und neue Energie zu tanken. Das Erkunden neuer Orte, das Kennen­lernen anderer Kulturen und eine Pause vom Alltagstrott hilft uns, erfrischt und mit einer neuen Perspektive zurück­zukommen.

Neben dem Reisen ist es wichtig, einen diszi­plin­ierten Zeitplan einzuhalten. Das bedeutet, auf die Arbeit­szeiten zu achten und dafür zu sorgen, dass Zeit für persön­liche Aktiv­itäten und Entspannung bleibt. Ich übe auch Achtsamkeit und nehme mir Zeit für Aktiv­itäten, die mir Spaß machen, wie zum Beispiel an den Strand, ins Spa, Lesen, Yoga, Tauchen und Abenteuer­sport. Diese Praktiken helfen mir, auf dem Boden zu bleiben und ein gesundes Gleichgewicht zwischen meiner beruflichen Verant­wortung und meinem Privatleben aufrechtzuer­halten.

Wie definieren Sie Erfolg?

Für mich geht es beim Erfolg darum, die Ziele zu erreichen, die man sich gesetzt hat. Es handelt sich um eine persön­liche Defin­ition, da jeder Mensch andere Ziele und Wünsche hat. Für einige bedeutet Erfolg möglicher­weise, die Karri­ereleiter zu erklimmen, während es für andere darum geht, in ihrer Gemein­schaft etwas zu bewirken oder einen persön­lichen Meilen­stein zu erreichen. Ich glaube, dass Sie erfol­greich sein werden, solange Sie auf Ihre eigenen Ziele hinar­beiten und Fortschritte machen.

Zum Erfolg gehört auch kontinuier­liches Wachstum und Lernen. Es geht nicht nur darum, ein Ziel zu erreichen, sondern auch darum, die Reise und die Erleb­nisse, die sich unterwegs ergeben, zu genießen. Es geht darum, sich selbst zu verbessern und die Menschen um einen herum positiv zu beein­flussen.

Welcher Unternehmer oder Unternehmensführer ist Ihrer Meinung nach Ihr größtes Vorbild und Ihre größte Inspi­ration? Warum?

Ein Unternehmer oder Wirtschafts­führer, den ich als mein größtes Beispiel und meine größte Inspi­ration betrachte, ist kein einzelner Mensch, sondern eine Gruppe visionärer Führungskräfte, die bahnbrechende Technologien geschaffen haben, die die Welt für immer verändert haben. Dazu gehören in meiner Gener­ation Innova­tionen wie das Internet, das iPhone und KI. Wenn man auf das frühe 20. Jahrhundert zurück­blickt, fallen revolu­tionäre Fortschritte wie Automobile, Flugzeuge und Telefone auf. Diese Pioniere haben mir gezeigt, wie wichtig Innovation, Ausdauer und die Wirkung sind, der Gemein­schaft etwas zurück­zugeben und gleichzeitig auf dem Boden zu bleiben, unabhängig vom Grad des erzielten Erfolgs.

Letzte Gedanken

Annie Wang hat eine Karriere im Bereich Fusionen und Übernahmen aufgebaut, die die Kraft der Kombi­nation von Kreativität und strate­gischem Denken demon­striert. Ihre Erken­nt­nisse und Erfahrungen bieten wertvolle Einblicke für jeden, der sich in der Invest­ment­banking-Branche einen Namen machen möchte. Durch Engagement, strate­gisches Denken und die Verpflichtung zu ihren Werten inspiriert und beein­flusst Annie die nächste Gener­ation von Fachleuten. Sie erinnert daran, dass es beim Erfolg nicht nur darum geht, berufliche Meilen­steine ​​zu erreichen, sondern auch darum, seinen Werten treu zu bleiben und einen positiven Einfluss auf andere auszuüben.

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