Rollen und Verantwortlichkeiten britischer Unternehmensleiter

Rollen und Verantwortlichkeiten britischer Unternehmensleiter

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Es ist wichtig zu verstehen, was von Ihnen als Unternehmensleiter im Vereinigten Königreich erwartet wird. Ihre Rolle umfasst eine Vielzahl von Verant­wortlichkeiten, die den reibungslosen Betrieb und die Einhaltung geset­zlicher Vorschriften Ihres Unternehmens sicher­stellen. Von treuhän­derischen Aufgaben bis hin zur strate­gischen Entschei­dungs­findung spielen Sie eine entschei­dende Rolle bei der Gestaltung der Zukunft des Unternehmens und wahren gleichzeitig das Vertrauen von Aktionären und Stake­holdern gleicher­maßen. Dieser Leitfaden beleuchtet die Schlüs­sel­rollen, die Sie erfüllen müssen, und die rechtlichen Verpflich­tungen, die Sie erfüllen müssen, um die Komplexität der Unternehmensführung effektiv zu meistern.

Gesetzliche Verpflichtungen

Für jeden, der im Vereinigten Königreich die Rolle eines Unternehmensleiters übernimmt, ist das Verständnis Ihrer rechtlichen Verpflich­tungen von größter Bedeutung, um die Angele­gen­heiten des Unternehmens verant­wor­tungs­be­wusst und effektiv zu verwalten. Diese Verpflich­tungen sind in erster Linie im Companies Act 2006 festgelegt, der einen Rahmen bietet, um sicherzustellen, dass Direk­toren im besten Interesse des Unternehmens und seiner Aktionäre handeln. Die Nichtein­haltung dieser geset­zlichen Anforderungen kann zu persön­licher Haftung und in schweren Fällen zum Ausschluss von der Tätigkeit als Direktor in der Zukunft führen. Daher müssen Sie sich mit den spezi­fischen Pflichten und Verant­wortlichkeiten vertraut machen, die in dieser Geset­zgebung festgelegt sind.

Pflichten gemäß dem Companies Act 2006

Der Companies Act 2006 legt mehrere wichtige Pflichten fest, die Sie als Direktor beachten müssen. Dazu gehört die Pflicht, im Rahmen Ihrer Befug­nisse zu handeln, den Erfolg des Unternehmens zu fördern, unabhängiges Urteil zu fällen und Inter­essenkon­flikte zu vermeiden. Von Ihnen wird außerdem erwartet, dass Sie in Ihrer Funktion angemessene Sorgfalt, Sachken­ntnis und Gewis­senhaftigkeit walten lassen, um sicherzustellen, dass Ihre Entschei­dungen gut informiert sind und im besten Interesse des Unternehmens getroffen werden. Jeder Verstoß gegen diese Pflichten könnte rechtliche Konse­quenzen nach sich ziehen und den Ruf des Unternehmens schädigen.

Darüber hinaus schreibt das Companies Act vor, dass Sie sicher­stellen müssen, dass das Unternehmen korrekte Buchhal­tung­sun­ter­lagen führt und Finanzberichte in Übere­in­stimmung mit den geltenden Vorschriften erstellt. Trans­parenz in der Finanzberichter­stattung trägt dazu bei, Vertrauen bei Aktionären und anderen Stake­holdern aufzubauen und stärkt Ihr Engagement für eine verant­wor­tungsvolle Unternehmensführung. Die Einhaltung dieser Pflichten steht nicht nur im Einklang mit den geset­zlichen Anforderungen, sondern trägt auch zur allge­meinen Gesundheit und Nachhaltigkeit des Unternehmens bei.

Einhaltung des britischen Corporate Governance Kodex

Der UK Corporate Gover­nance Code stärkt Ihre rechtlichen Verant­wortlichkeiten weiter, indem er Best-Practice-Empfehlungen für Ihre Führung und das Management des Unternehmens bietet. Dieser Kodex zielt darauf ab, hohe Standards der Unternehmensführung sicherzustellen und legt dabei den Schwer­punkt auf Rechen­schaft­spflicht, Fairness und Trans­parenz. Von Ihnen als Regisseur wird erwartet, dass Sie mit gutem Beispiel vorangehen und ein Umfeld fördern, das ethische Praktiken und fundierte Entschei­dung­sprozesse fördert.

Darüber hinaus halten Sie sich durch die Einhaltung der im UK Corporate Gover­nance Code dargelegten Grund­sätze nicht nur an die rechtlichen Rahmenbe­din­gungen, sondern tragen auch zum langfristigen Erfolg Ihres Unternehmens bei. Gute Gover­nance-Praktiken schaffen Vertrauen bei Investoren und Stake­holdern, was zu höheren Investi­tionen und einer besseren Geschäft­sleistung führen kann. Die Sicher­stellung der Einhaltung dieser Richtlinien trägt zum Schutz des Rufs des Unternehmens bei und steigert Ihre Wirksamkeit als Unternehmensleiter.

Finanzielle Verantwortung

Sie müssen verstehen, dass Sie als Geschäfts­führer eines britischen Unternehmens eine erhebliche finanzielle Verant­wortung tragen, die für die Nachhaltigkeit und Trans­parenz Ihrer Organ­i­sation von entschei­dender Bedeutung ist. Die finanzielle Gesundheit Ihres Unternehmens wirkt sich nicht nur auf seinen opera­tiven Erfolg aus, sondern beein­flusst auch das Vertrauen der Stake­holder und die Einhaltung geset­zlicher Vorschriften. Ihre Rolle erfordert, dass Sie die Finan­za­k­tiv­itäten des Unternehmens aktiv überwachen und sicher­stellen, dass alle Finanzun­ter­lagen korrekt sind und dass die Bericht­spflichten sorgfältig erfüllt werden.

Finanzberichterstattung und Offenlegung

Finanzberichter­stattung und Offen­legung sind grundle­gende Pflichten, die Sie als Geschäfts­führer eines Unternehmens erfüllen müssen. Sie sind dafür verant­wortlich, sicherzustellen, dass der Jahres­Fazit Ihres Unternehmens ein den tatsäch­lichen Verhält­nissen entsprechendes Bild seiner Finan­zlage wider­spiegelt. Dazu gehört die Überwachung der Erstellung von Jahresab­schlüssen, die den Rechnungsle­gungs­stan­dards und ‑gesetzen des Vereinigten Königreichs entsprechen müssen. Eine ordnungs­gemäße Finanzberichter­stattung bietet Aktionären, Investoren und Aufsichts­be­hörden wertvolle Erken­nt­nisse und ist für eine fundierte Entschei­dungs­findung von entschei­dender Bedeutung.

Darüber hinaus müssen Sie sicher­stellen, dass alle erforder­lichen Offen­le­gungen rechtzeitig erfolgen. Dazu gehört die Benachrich­tigung der Stake­holder über alle wesentlichen finanziellen Verän­derungen oder Risiken, die sich auf das Unternehmen auswirken könnten. Die Einhaltung dieser Grund­sätze schützt nicht nur den Ruf Ihres Unternehmens, sondern verringert auch das Risiko rechtlicher Konse­quenzen aufgrund betrügerischer Berichter­stattung oder mangelnder Trans­parenz.

Verwaltung der Finanzen und Ressourcen des Unternehmens

Die Verwaltung der Unternehmens­fi­nanzen und ‑ressourcen ist ein wesentlicher Aspekt Ihrer Rolle als Direktor. Sie müssen robuste Finanzkon­trollen und Budgetierung­sprozesse imple­men­tieren, um die finanzielle Ausrichtung Ihres Unternehmens zu bestimmen. Dazu gehört die Planung, Überwachung und Anpassung von Finanzs­trategien, um die Rentabilität zu optimieren und eine effiziente Ressource­nal­lokation sicherzustellen. Ein fundiertes Verständnis des Cashflow-Manage­ments ist ebenfalls von entschei­dender Bedeutung, da es Ihnen ermöglicht, fundierte Entschei­dungen über Investi­tionen, Ausgaben und zukün­ftigen Finanzierungs­bedarf zu treffen.

Es ist wichtig, ein Gleichgewicht zwischen finanzieller Umsicht und strate­gischen Investi­tionen in Wachs­tum­schancen zu wahren. Indem Sie die finanzielle Leistungs­fähigkeit des Unternehmens regelmäßig überprüfen und Ihre Strategien entsprechend anpassen, wahren Sie nicht nur die Inter­essen des Unternehmens, sondern position­ieren es auch für einen nachhaltigen Erfolg im Wettbe­werb­s­markt. Dieser proaktive Ansatz für das Finanz­man­agement überzeugt die Stake­holder von Ihrem Engagement für Trans­parenz und Rechen­schaft­spflicht und fördert so das Vertrauen in Ihre Führung.

Strategische Entscheidungsfindung

Zu Ihren Hauptauf­gaben als Unternehmensleiter gehört die strate­gische Entschei­dungs­findung. Dies umfasst die schwierige Balance zwischen der Bewertung sowohl langfristiger Ziele als auch unmit­tel­barer betrieblicher Anforderungen. Ihre Entschei­dungen können die Entwicklung Ihres Unternehmens erheblich beein­flussen. Daher ist es unerlässlich, regelmäßig Bewer­tungen und fundierte Gespräche mit anderen Direk­toren durchzuführen, um sicherzustellen, dass Ihre Strategien mit der Unternehmensvision übere­in­stimmen.

Festlegung der Unternehmensvision und ‑ziele

Ziele spielen eine entschei­dende Rolle bei der Festlegung der Ausrichtung Ihres Unternehmens. Sie sind dafür verant­wortlich, klare und erreichbare Ziele festzulegen, die nicht nur die Leistung steigern, sondern auch Ihr Team und Ihre Stake­holder inspirieren. Dazu gehört die Festlegung einer überzeu­genden Vision, die darlegt, wohin Ihr Unternehmen in der Zukunft will, sowie kurz- und mittel­fristige Ziele, die als Meilen­steine ​​auf dem Weg zur Verwirk­lichung dieser Vision dienen.

Darüber hinaus ist es unerlässlich, dass Sie diese Ziele in Ihrer gesamten Organ­i­sation effektiv kommu­nizieren. Wenn sichergestellt wird, dass jedes Teammit­glied seine Rolle bei der Verwirk­lichung der Unternehmen­sziele versteht, wird eine gemeinsame Anstrengung gefördert, die sowohl Verant­wortung als auch Motivation fördert. Die regelmäßige Überprüfung und Anpassung dieser Ziele als Reaktion auf Marktverän­derungen stellt sicher, dass Ihr Unternehmen agil und wettbe­werb­s­fähig bleibt.

Risikomanagement und Krisenplanung

Jeder effektive strate­gische Entschei­dung­sprozess muss Risiko­man­agement und Krisen­planung umfassen. Als Geschäfts­führer haben Sie die Aufgabe, poten­zielle Risiken zu identi­fizieren, die die Ziele Ihres Unternehmens behindern könnten, und Strategien zur Minderung dieser Risiken zu formulieren. Es ist wichtig, poten­zielle Heraus­forderungen vorherzusehen und Notfallpläne zu entwickeln, die Ihrem Unternehmen helfen, schwierige Szenarien zu meistern.

Es ist wichtig zu verstehen, dass es beim Risiko­man­agement nicht nur darum geht, Fallstricke zu vermeiden; Es geht auch darum, Chancen zu nutzen, die mit einem gewissen Risiko verbunden sind. Durch die Förderung einer Kultur der proak­tiven Risikobe­w­ertung und Krisen­bere­itschaft in Ihrem Unternehmen fördern Sie die Wider­stands­fähigkeit. Dies schützt Ihr Unternehmen nicht nur vor unvorherge­se­henen Ereignissen, sondern bereitet es auch für Wachstum in stabileren Zeiten vor. Die Zusam­me­narbeit mit Ihrem Manage­mentteam zur regelmäßigen Überprüfung von Risiko­fak­toren und der entsprechenden Anpassung Ihrer Strategien kann einen erheblichen Unter­schied für Ihren Gesamterfolg machen.

Führung und Management

Denken Sie daran, dass Ihre Führungs- und Manage­ment­fähigkeiten als Unternehmensleiter von entschei­dender Bedeutung sind, wenn es darum geht, die Organ­i­sation zu ihren Zielen zu führen. Zu Ihren Aufgaben gehört es, strate­gische Entschei­dungen zu treffen und gleichzeitig die Einhaltung von Gesetzen und bewährten Gover­nance-Praktiken sicherzustellen. In diesem Abschnitt befassen wir uns mit zwei wichtigen Kompo­nenten Ihrer Verant­wortung: der Ernennung und Abberufung von Führungskräften sowie der Gewährleistung einer effek­tiven Unternehmensführung.

Ernennung und Abberufung von Beamten

Die Ernennung neuer Amtsträger bedarf sorgfältiger Überlegung. Sie müssen Kandi­daten auf der Grundlage ihrer Fähigkeiten, Erfahrungen und Ausrichtung auf die strate­gischen Ziele Ihres Unternehmens bewerten. Sobald eine Person für eine Position ausgewählt wird, beispiel­sweise als Firmensekretärin oder als Mitglied des Führung­steams, liegt es in Ihrer Verant­wortung sicherzustellen, dass sie ihre Pflichten und die Unternehmen­skultur versteht. Dieser Auswahl­prozess sollte trans­parent und dokumen­tiert sein, um mögliche Konflikte oder Missver­ständ­nisse in der Zukunft zu vermeiden.

Ander­er­seits kann die Entlassung eines Beamten aus seiner Position ein heikler und manchmal umstrit­tener Prozess sein. Diese Entscheidung sollte nicht leicht­fertig getroffen werden, da sie erhebliche Auswirkungen auf die Teammoral und den Ruf des Unternehmens haben kann. Bevor Sie mit der Entfernung fortfahren, stellen Sie sicher, dass Sie triftige und gut dokumen­tierte Gründe haben und dass Sie die ordnungs­gemäßen Verfahren gemäß der Satzung des Unternehmens und den einschlägigen Gesetzen befolgt haben. Diese Prüfung schützt nicht nur die Inter­essen des Unternehmens, sondern bietet den Betrof­fenen auch eine faire Möglichkeit, die gegen sie gerichteten Bedenken auszuräumen.

Gewährleistung einer effektiven Unternehmensführung

Eine wichtige Aufgabe von Ihnen als Direktor besteht darin, eine effektive Unternehmensführung sicherzustellen. Dazu gehört die Festlegung eines robusten Rahmen­werks an Richtlinien und Verfahren zur Steuerung der Geschäft­stätigkeit der Organ­i­sation. Durch die Förderung einer Kultur der Verant­wortlichkeit und Trans­parenz stärken Sie nicht nur die Integrität des Unternehmens, sondern verbessern auch seinen Ruf bei den Stake­holdern. Es ist von entschei­dender Bedeutung, dass Sie den Aktionärsin­ter­essen Priorität einräumen und sie gleichzeitig mit der langfristigen Strategie der Organ­i­sation in Einklang bringen.

Das Management der Gover­nance-Praktiken Ihres Unternehmens umfasst auch regelmäßige Überprü­fungen sowohl interner als auch externer Richtlinien. Sie sollten über sich ändernde Vorschriften und Best Practices in der Unternehmensführung auf dem Laufenden bleiben und Ihre Richtlinien bei Bedarf anpassen. Kontinuier­liche Verbesserungs­be­mühungen, einschließlich Schulung und Weiter­en­twicklung Ihres Teams, stellen sicher, dass jeder in der Lage ist, diese Standards effektiv einzuhalten. Dieser ganzheitliche Ansatz schafft eine wider­stands­fähige Organ­i­sation, die bereit ist, auf das dynamische Geschäft­sumfeld zu reagieren und gleichzeitig die ethischen Standards einzuhalten, die Sie als Direktor festlegen.

Stakeholder-Engagement

Um Ihre Rolle als Direktor effektiv zu erfüllen, müssen Sie mit verschiedenen Stake­holdern zusam­me­nar­beiten, die eine entschei­dende Rolle für den Erfolg Ihres Unternehmens spielen. Zur Einbindung der Stake­holder gehört die Aufrechter­haltung offener Kommu­nika­tion­swege und die Förderung positiver Beziehungen zu Aktionären, Mitar­beitern, Kunden, Liefer­anten und der breiteren Gemein­schaft. Durch die Prior­isierung dieses Engage­ments können Sie sicher­stellen, dass Sie die Ziele Ihres Unternehmens mit den Inter­essen und Erwartungen dieser Schlüs­sel­gruppen in Einklang bringen, was für nachhaltiges Wachstum und Reputa­tion­s­man­agement wichtig ist. Das Erkennen der Bedeutung jeder Art von Stake­holdern hilft Ihnen, konkur­ri­erende Inter­essen auszu­gle­ichen und gleichzeitig fundierte Entschei­dungen zu treffen, die Ihrem Unternehmen als Ganzes zugute kommen.

Aktionärskommunikation und ‑beziehungen

Um Ihrer treuhän­derischen Pflicht gegenüber den Aktionären nachzukommen, ist eine konsis­tente und trans­parente Kommu­nikation von entschei­dender Bedeutung. Dazu gehört nicht nur die Bereit­stellung regelmäßiger Updates zur Leistung und Strategie des Unternehmens, sondern auch die Einholung von Feedback und die Auseinan­der­setzung mit eventuell auftre­tenden Bedenken. Durch die aktive Einbindung der Aktionäre können Sie Vertrauen in Ihre Führung aufbauen, was zu höheren Investi­tionen und Unter­stützung für die Initia­tiven Ihres Unternehmens führen kann. Effektive Kommu­nikation sollte auf Ihre Zielgruppe zugeschnitten sein und klare Einblicke in die finanzielle Gesundheit und Ausrichtung des Unternehmens bieten.

Um die Beziehungen zu den Aktionären weiter zu verbessern, müssen Sie den Aktionären auch die Möglichkeit bieten, sich an Entschei­dung­sprozessen zu beteiligen. Dies kann durch jährliche Hauptver­samm­lungen (Hauptver­samm­lungen) erreicht werden, bei denen Aktionäre ihre Meinung äußern und über wichtige Angele­gen­heiten abstimmen können. Als Direktor liegt es in Ihrer Verant­wortung, die Aktionäre über ihre Rechte und die Auswirkungen ihrer Beiträge aufzuk­lären. Die Förderung einer Kultur der Inklu­sivität und Trans­parenz stärkt nicht nur Ihre Beziehung zu Ihren Aktionären, sondern gibt ihnen auch das Gefühl, in die Zukunft Ihres Unternehmens investiert zu sein.

Umgang mit Mitarbeitern, Kunden und Lieferanten

Die Zusam­me­narbeit mit Mitar­beitern, Kunden und Liefer­anten ist für die Förderung einer kollab­o­ra­tiven und produk­tiven Umgebung von entschei­dender Bedeutung. Als Direktor sollten Sie Initia­tiven fördern, die die Beteiligung der Mitar­beiter an Entschei­dung­sprozessen fördern und den Mitar­beitern eine Plattform bieten, ihre Meinungen und Ideen zu äußern. Indem Sie die Perspek­tiven Ihrer Mitar­beiter verstehen, können Sie eine engagiertere Belegschaft schaffen, die auf die Ziele Ihres Unternehmens ausgerichtet ist. Gleichzeitig stellt die Aufrechter­haltung einer offenen Kommu­nikation mit den Kunden sicher, dass Sie auf ihre Bedürfnisse eingehen, was zu langfristiger Loyalität und Zufriedenheit führt.

Ebenso wichtig ist die Kommu­nikation mit Liefer­anten, da sie das Rückgrat Ihres betrieblichen Erfolgs bildet. Der Aufbau starker Beziehungen zu Ihren Liefer­anten kann zu besseren Kondi­tionen, besserer Produk­tqualität und innov­a­tiven Lösungen führen, die Ihren Wettbe­werb­svorteil steigern. In der heutigen vernetzten Geschäft­s­land­schaft ist es wichtig, dieser Kommu­nikation Priorität einzuräumen. Indem Sie alle Stake­holder als Partner und nicht als bloße Transak­tionen behandeln, pflegen Sie ein wider­stands­fähigeres Geschäftsmodell, das sich an Heraus­forderungen anpassen kann und gleichzeitig eine Kultur des gegen­seitigen Respekts und der Zusam­me­narbeit pflegt.

Verantwortlichkeit und Haftung

Ihre Rolle als Unternehmensleiter bringt eine erhebliche Verant­wortung und Haftung mit sich. Es ist wichtig zu verstehen, dass Sie nicht nur ein Aushängeschild sind; Ihre Entschei­dungen und Handlungen können sich direkt auf das Unternehmen, seine Mitar­beiter und seine Stake­holder auswirken. Daher sind Sie verpflichtet, im Rahmen der Unternehmensge­setze und ‑vorschriften zu agieren. Wenn Sie Ihre Position annehmen, übernehmen Sie auch die damit verbundene Verant­wortung. Dazu gehört die Bereitschaft, Ihre Handlungen und Entschei­dungen zu vertei­digen, falls diese auf den Prüfstand kommen oder zu negativen Folgen für das Unternehmen führen.

Persönliche Haftung und Entschädigung der Direktoren

Eines der größten Anliegen von Geschäfts­führern ist die persön­liche Haftung. Sie könnten möglicher­weise persönlich für die Schulden des Unternehmens haftbar gemacht werden, wenn sich herausstellt, dass Sie fahrlässig oder außerhalb der Grenzen Ihrer geset­zlichen Verpflich­tungen gehandelt haben. Hierzu zählen beispiel­sweise die Insolvenz des Unternehmens oder die Verletzung geset­zlicher Pflichten. In manchen Fällen kann die Entschädigung jedoch eine Art Schutz gegen bestimmte Verbindlichkeiten bieten. Ihr Unternehmen kann Ihnen eine Entschädigung anbieten, die die Kosten deckt, die bei der Abwehr von Ansprüchen oder Schäden entstehen, die sich aus Ihrer Rolle als Geschäfts­führer ergeben, sofern dies gemäß der Satzung des Unternehmens und dem geltenden Recht zulässig ist.

Folgen einer Verletzung der Pflichten eines Geschäftsführers

Jede Nichtein­haltung Ihrer Pflichten als Geschäfts­führer kann schwer­wiegende Folgen haben, sowohl für Sie persönlich als auch für das Unternehmen, das Sie vertreten. Ein Verstoß gegen diese Pflichten kann zu einer zivil­rechtlichen Haftung, einschließlich Schadenser­satzansprüchen gegen das Unternehmen oder Dritte, und möglicher­weise sogar zu einem Ausschluss von der Übernahme von Verwal­tungsrats­man­daten in der Zukunft führen. Darüber hinaus kann es zu Reputa­tion­ss­chäden kommen, die sich nicht nur auf Sie selbst, sondern auch auf das Ansehen des Unternehmens in seiner Branche auswirken.

Wenn Sie das Unternehmen beispiel­sweise wissentlich betrügerische Geschäfte tätigen lassen oder die Pflicht zur Finanzberichter­stattung missachten, riskieren Sie nicht nur persön­liche finanzielle Strafen, sondern schädigen auch Ihren persön­lichen Ruf und den des Unternehmens. Solche Maßnahmen können schwer­wiegende rechtliche Folgen haben, das Vertrauen in die Unternehmensführung unter­graben und eine Kultur der Nachläs­sigkeit fördern, die die langfristige Rentabilität des Unternehmens beein­trächtigen könnte. Um sich selbst und die Organ­i­sation, die Sie leiten, zu schützen, ist es von entschei­dender Bedeutung, sich der Schwere Ihrer Handlungen bewusst zu sein und sicherzustellen, dass Sie Ihren Pflichten nachkommen.

Fazit

Unter Berück­sich­tigung aller Punkte ist es für Sie als Unternehmensleiter im Vereinigten Königreich unerlässlich, Ihre Rollen und Verant­wortlichkeiten vollständig zu verstehen. Sie sind mit der Führung Ihres Unternehmens betraut und Ihre Entschei­dungen können erhebliche Auswirkungen auf dessen Erfolg und die Einhaltung der Gesetze haben. Indem Sie die Grund­sätze einer guten Unternehmensführung einhalten, die Einhaltung geset­zlicher Verpflich­tungen sicher­stellen und im besten Interesse Ihrer Stake­holder handeln, tragen Sie zur Nachhaltigkeit und Integrität Ihrer Organ­i­sation bei. Die Unken­ntnis Ihrer Pflichten ist keine Entschuldigung, und die Nichter­füllung dieser Pflichten kann sowohl rechtlich als auch ethisch schwer­wiegende Folgen haben.

Im Wesentlichen müssen Sie Ihre Rolle mit Fleiß und einem starken moralischen Kompass angehen. Die Sorgfalts‑, Loyal­itäts- und Kompe­ten­zpflichten erfordern, dass Sie informiert bleiben und sich aktiv an den opera­tiven und strate­gischen Aspekten Ihres Unternehmens beteiligen. Denken Sie bei der Bewäl­tigung der Komplexität der Unternehmensführung daran, dass Ihre Führung nicht nur die Zukunft Ihres Unternehmens prägt, sondern auch das Umfeld, in dem es tätig ist. Nehmen Sie Ihre Verant­wortung mit der Ernsthaftigkeit an, die sie verdient, und streben Sie danach, ein Direktor zu sein, der anderen in der Geschäftswelt ein positives Beispiel gibt.

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