Ein Gespräch mit Merj Chu, Inhaberin von Angel Connection Nursing Services

Ein Gespräch mit Merj Chu, Inhaberin von Angel Connection Nursing Services

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Merj Chu ist Inhaberin von Angel Connection Nursing Services, einem Unternehmen für häusliche Pflege mit Sitz in Long Beach, Kalifornien, das eine breite Palette an persönlichen Pflegediensten anbietet.

Mit Wurzeln auf den Philip­pinen und einem Hinter­grund in der Atemtherapie hat Merj ein Unternehmen aufgebaut, das sich auf die Bereit­stellung hochw­er­tiger Pflege mit Würde und Profes­sion­alität konzen­triert. Ihr Weg von der Betreuerin zur Geschäftsin­haberin ist geprägt von ihrem Engagement für eine mitfüh­lende Pflege und ihrem Engagement für die Schaffung eines unter­stützenden Umfelds für Kunden und Betreuer.

Wie hat Ihr kultureller Hintergrund Ihre Herangehensweise an die häusliche Pflege beeinflusst?

Mein kultureller Hinter­grund hat einen tiefgreifenden Einfluss darauf gehabt, wie ich an die häusliche Pflege herangehe. Als ich auf den Philip­pinen aufwuchs, war ich von einem starken Gemein­schafts- und Familiengefühl umgeben. Sich um andere zu kümmern war nicht nur eine Pflicht, sondern eine Leben­se­in­stellung. Dies hat sich auf mein Beruf­sleben übertragen, wo ich jeden Kunden als Teil unserer Großfamilie sehe. Mir ist es wichtig, dass die Betreuung, die wir anbieten Angel Connection Pflege­di­enste spiegelt den gleichen Sinn für Respekt, Mitgefühl und Engagement wider, den ich von meiner eigenen Familie gelernt habe. Ich bemühe mich, ein Umfeld zu schaffen, in dem sich die Kunden geschätzt und umsorgt fühlen, so wie sie es in einer liebevollen famil­iären Umgebung tun würden.

Vor welchen Herausforderungen standen Sie beim Übergang von der Rolle des Betreuers zum Unternehmer und wie haben Sie diese gemeistert?

Der Übergang von der Pflegekraft zum Geschäftsin­haber war sowohl aufregend als auch heraus­fordernd. Als Kranken­schwester lag mein Fokus ausschließlich auf der bestmöglichen Betreuung meiner Klienten. Als Unternehmer musste ich jedoch lernen, diese Sorgfalt­spflicht mit den Anforderungen der Unternehmensführung in Einklang zu bringen. Eine der größten Heraus­forderungen war die Verwaltung opera­tiver Aspekte wie Finanzen, Person­al­wesen und Compliance. Ich habe diese Heraus­forderungen gemeistert, indem ich mich mit einem Exper­tenteam umgeben habe, das meine Stärken ergänzte. Ich habe beispiel­sweise einen erfahrenen Buchhalter mit der Finanzver­waltung beauf­tragt, sodass ich mich auf die Bereiche konzen­trieren kann, in denen ich den größten Einfluss haben kann, beispiel­sweise auf die Schulung unserer Pflegekräfte und die Sicher­stellung der Qualität unserer Dienstleis­tungen.

Wie muss sich die häusliche Pflegebranche Ihrer Meinung nach weiterentwickeln, um den wachsenden Bedürfnissen der alternden Bevölkerung gerecht zu werden?

Die häusliche Pflege­branche befindet sich an einem kritischen Punkt und ich glaube, dass Innovation und Anpas­sungs­fähigkeit der Schlüssel zur Erfüllung der Bedürfnisse unserer alternden Bevölkerung sind. Zu den dringendsten Bedürfnissen gehört die individuelle Betreuung, die über die Grund­ver­sorgung hinausgeht. Je älter die Menschen werden, desto komplexer werden ihre Pflegebedürfnisse und erfordern einen ganzheitlichen Ansatz, der nicht nur die körper­liche Pflege, sondern auch die Unter­stützung der emotionalen und psychischen Gesundheit umfasst. Bei Angel Connection Nursing Services sind wir ständig auf der Suche nach Innova­tion­s­möglichkeiten, sei es durch Weiter­bil­dung­spro­gramme für unsere Pflegekräfte oder durch die Integration neuer Technologien, die das Pflegeer­lebnis verbessern können. Die Branche muss erkennen, wie wichtig es ist, in diese Bereiche zu investieren, um sicherzustellen, dass wir allen unseren Kunden eine umfassende und würde­volle Betreuung bieten können.

Welche Rolle spielt Ihrer Meinung nach Empathie für eine effektive Führung, insbesondere in der häuslichen Pflegebranche?

Empathie ist in der Führung von entschei­dender Bedeutung, insbesondere in der häuslichen Pflege­branche. Als Führungskraft glaube ich, dass es wichtig ist, die Gefühle unserer Kunden und unserer Betreuer zu verstehen und zu teilen. Dieses Verständnis ermöglicht es mir, Entschei­dungen zu treffen, die im besten Interesse aller Beteiligten sind. Indem ich mich beispiel­sweise in die Heraus­forderungen einfühle, mit denen unsere Pflegekräfte konfron­tiert sind, kann ich ein Arbeit­sumfeld schaffen, das ihr Wohlbefinden fördert und es ihnen wiederum ermöglicht, eine bessere Pflege zu leisten. Ebenso hilft uns das Verständnis der emotionalen und körper­lichen Bedürfnisse unserer Kunden dabei, unsere Dienstleis­tungen so anzupassen, dass sie einen echten Unter­schied in ihrem Leben bewirken. Bei der Führung der häuslichen Pflege geht es nicht nur um die Führung eines Unternehmens. Es geht darum, mit Herz zu führen und sicherzustellen, dass Mitgefühl bei allem, was wir tun, im Vorder­grund steht.

Wie können Sie die Qualität der Pflege bei Angel Connection Nursing Services aufrechterhalten und gleichzeitig Ihr Geschäft skalieren?

Die Aufrechter­haltung der Qualität bei gleichzeitiger Skalierung ist eine der größten Heraus­forderungen in jeder Dienstleis­tungs­branche, und die häusliche Pflege bildet da keine Ausnahme. Unser Ansatz bei Angel Connection Nursing Services ist eine durch­dachte und gezielte Skalierung. Das heißt, wir expandieren nicht um des Wachstums willen; Stattdessen wachsen wir als Reaktion auf die Nachfrage und nur dann, wenn wir sicher­stellen können, dass unsere hohen Pflege­s­tandards nicht beein­trächtigt werden. Dies erreichen wir, indem wir stark in die Schulung und Weiter­en­twicklung unserer Pflegekräfte investieren und sicher­stellen, dass jedes neue Teammit­glied umfassend gerüstet ist, um das von unseren Kunden erwartete Pflegeniveau zu bieten. Darüber hinaus führen wir strenge Qualität­skon­troll­maß­nahmen durch, einschließlich regelmäßiger Feedback­ge­spräche mit Kunden und Betreuern, um die von uns festgelegten Standards zu überwachen und aufrechtzuer­halten. Bei der Skalierung unseres Geschäfts geht es darum, unsere Reich­weite zu vergrößern, ohne jemals das Besondere an unserem Service aus den Augen zu verlieren: mitfüh­lende, persön­liche Betreuung.

Auf welche persönlichen Gewohnheiten oder Routinen verlassen Sie sich, um in Ihrer Rolle als Geschäftsinhaber geerdet und konzentriert zu bleiben?

Wenn Sie für das Wohlergehen so vieler Menschen verant­wortlich sind, ist es wichtig, geerdet und konzen­triert zu bleiben. Für mich ist es entscheidend, jeden Tag mit der Messe zu beginnen. Es gibt mir einen Moment der Ruhe und Besinnung, bevor die Hektik des Tages beginnt. Diese Praxis ist fast wie ein Reset-Knopf, der mir hilft, meine Gedanken zu zentrieren und mich mental auf die bevorste­henden Heraus­forderungen vorzu­bereiten. Anschließend erstelle ich eine tägliche Prior­itätscheck­liste, um den Überblick zu behalten und sicherzustellen, dass die wichtigsten Aufgaben zuerst erledigt werden. Eine weitere Gewohnheit, auf die ich mich verlasse, ist die regelmäßige Selbstre­flexion, bei der ich am Ende eines jeden Tages meine Leistung und Entschei­dungen bewerte. Diese Praxis hilft mir, meinen Zielen und Werten treu zu bleiben und ist eine Möglichkeit, mich sowohl persönlich als auch beruflich kontinuierlich zu verbessern.

Wie fördern Sie eine Kultur der kontinuierlichen Verbesserung in Ihrem Team?

Die Förderung einer Kultur der kontinuier­lichen Verbesserung ist mir sehr wichtig. Es beginnt mit der Schaffung einer Umgebung, in der Feedback gefördert und geschätzt wird. Ich lege Wert darauf, mich regelmäßig bei Klienten und Betreuern zu melden und sie nach ihrer ehrlichen Meinung darüber zu fragen, was wir gut machen und wo wir uns verbessern können. Dieses Feedback ist von unschätzbarem Wert und oft der Katalysator für Verän­derungen und Verbesserungen im Unternehmen. Darüber hinaus lege ich Wert auf kontinuier­liche Aus- und Weiter­bildung. Unsere Pflegekräfte erhalten die Möglichkeit, ihre Fähigkeiten zu verbessern und sich über die neuesten Entwick­lungen in der häuslichen Pflege zu informieren. Indem wir in ihr Wachstum investieren, verbessern wir nicht nur die Qualität unserer Pflege, sondern bestärken auch unser Team darin, stolz auf seine Arbeit zu sein und jeden Tag nach Exzellenz zu streben.

Welchen Rat würden Sie jemandem geben, der sein eigenes Unternehmen für häusliche Pflege gründet?

Mein Rat an alle, die ein Unternehmen für häusliche Pflege gründen, ist, nie aus den Augen zu verlieren, warum man überhaupt angefangen hat. Im Mittelpunkt dieser Branche stehen Mitgefühl und der echte Wunsch, anderen zu helfen. Jede Entscheidung, die Sie treffen, sollte diese Kernaufgabe wider­spiegeln. Außerdem ist es wichtig, geduldig und belastbar zu sein, denn diese Branche ist sowohl heraus­fordernd als auch äußerst lohnend. Umgeben Sie sich mit einem starken Team, dessen Stärken Ihre eigenen ergänzen, und seien Sie bei jedem Schritt offen für Neues. Halten Sie schließlich die Kommu­nikation stets offen – sei es mit Ihren Kunden, Ihren Betreuern oder Ihren Branchenkol­legen. Diese Offenheit wird Ihnen helfen, die unver­mei­dlichen Heraus­forderungen zu meistern und Ihrer Mission treu zu bleiben.

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