Einblicke vom pensionierten US-Marschall Andrew Smith: Führung, Innovation und Integrität

Einblicke vom pensionierten US-Marschall Andrew Smith: Führung, Innovation und Integrität

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Andrew Smith ist ein pensionierter US-Marschall mit über 25 Jahren herausragender Tätigkeit in der Strafverfolgung des Bundes. Mit Sitz in Washington, D.C. hatte er mehrere wichtige Führungspositionen innerhalb des US Marshals Service inne, unter anderem als stellvertretender Direktor für taktische Operationen und stellvertretender stellvertretender Direktor für Ermittlungen.

Im Laufe seiner Karriere war Smith für die Überwachung komplexer Sicher­heit­sop­er­a­tionen, die Verwaltung von Person­al­res­sourcen in mehreren Gerichts­barkeiten sowie die Koordinierung der behör­denüber­greifenden und multi­na­tionalen Zusam­me­narbeit verant­wortlich. Seine Fachken­nt­nisse umfassen ein breites Spektrum an Bereichen, darunter Zeugen­schutz, Inhaftierung von Flüchtlingen, Vermö­gensver­waltung und Krisen­reaktion.

Inhaber eines Master of Arts in Vertei­di­gungs- und strate­gischen Studien vom US Naval War College Andrew Smith wurde für seine Beiträge zur Weiter­en­twicklung von Strafver­fol­gungsmethoden und zur Integration von Technologie in Sicher­heit­sprak­tiken ausgeze­ichnet. Zusät­zlich zu seiner Arbeit beim Marshals Service ist Smith ein Certified Protection Profes­sional (CPP) und ein staatlich registri­erter Rettungssan­itäter. Seit seiner Pension­ierung widmet er sich der Betreuung der nächsten Gener­ation von Sicher­heit­sex­perten und der strate­gischen Beratung in den Bereichen Sicherheit und Krisen­man­agement.

Was hat Sie dazu motiviert, eine Karriere in der Strafver­folgung einzuschlagen, insbesondere beim US Marshals Service?
Meine Motivation beruhte auf einem tief verwurzelten Engagement für den öffentlichen Dienst und dem Wunsch, Teil einer Organ­i­sation zu sein, die sich seit langem für den Schutz des amerikanischen Justizsystems einsetzt. Der US Marshals Service bot eine einzi­gartige Gelegenheit, mich an einer Vielzahl von Hochrisikoein­sätzen zu beteiligen, von der Festnahme von Flüchtlingen bis hin zum Zeugen­schutz, was meiner Leiden­schaft entsprach, einen spürbaren Einfluss auf die nationale Sicherheit zu haben.

Können Sie eine besonders heraus­fordernde Operation beschreiben, an der Sie beteiligt waren, und wie Ihr Team diese gemeistert hat?
Eine der anspruchsvollsten Opera­tionen war die groß angelegte Flüchtlings­fest­nahme, die eine Koordi­nation über mehrere Bundesstaaten hinweg erforderte. Der Flüchtling war sehr mobil und verfügte über umfan­greiche Ressourcen. Mein Team und ich haben dieses Problem gelöst, indem wir unser Netzwerk lokaler Strafver­fol­gungspartner genutzt und fortschrit­tliche Überwachung­stech­nologie einge­setzt haben. Es war eine Prüfung für Geduld und Strategie, aber Zusam­me­narbeit und Behar­rlichkeit zahlten sich aus und führten zu einer erfol­gre­ichen Aufnahme.

Wie wird sich Ihrer Meinung nach die Rolle der US-Marshals im nächsten Jahrzehnt entwickeln?
Ich glaube, dass sich die Rolle der US-Marshals weiter entwickeln wird, wobei der Schwer­punkt verstärkt auf Cyber­sicherheit und dem Schutz kritischer Infra­struk­turen liegen wird. Mit dem Fortschritt der Technologie nehmen auch die Bedro­hungen zu, und die Streck­en­posten müssen sich anpassen, indem sie ausge­feiltere Werkzeuge und Schulungen integrieren, um diese neuen Heraus­forderungen zu bewältigen und gleichzeitig ihre tradi­tionellen Rollen in der Justizsicherheit und bei Flüchtling­sein­sätzen beizube­halten.

Welche Schlüs­selqual­itäten sind Ihrer Meinung nach für eine erfol­greiche Karriere beim US Marshals Service unerlässlich?
Integrität, Belast­barkeit und Anpas­sungs­fähigkeit sind entscheidend. Die Art unserer Arbeit erfordert ein hohes Maß an moralischer Stärke und die Fähigkeit, unter Druck schnelle und fundierte Entschei­dungen zu treffen. Darüber hinaus ist die Fähigkeit, sich an sich schnell ändernde Situa­tionen anzupassen, sei es im Feld oder als Reaktion auf neue Bedro­hungen, entscheidend für den Erfolg.

Wie wichtig ist Teamarbeit in den von Ihnen geführten Unternehmen und wie fördern Sie sie in Ihren Teams?
Teamarbeit ist das Rückgrat jeder erfol­gre­ichen Operation. In Umgebungen, in denen viel auf dem Spiel steht, kann keine einzelne Person alle Aspekte einer Mission bewältigen. Ich fördere die Teamarbeit, indem ich eine klare Kommu­nikation sorge, Rollen und Verant­wortlichkeiten definiere und eine Kultur des Vertrauens und des gegen­seitigen Respekts fördere. Wenn jeder seine Rolle kennt und seinen Teamkol­legen vertraut, funktioniert das Team auch unter stres­sigsten Bedin­gungen reibungslos.

Welchen Rat würden Sie jemandem geben, der über eine Karriere in der Strafver­folgung des Bundes nachdenkt?
Mein Rat wäre, sich auf den Aufbau einer starken Grundlage körper­licher und geistiger Belast­barkeit zu konzen­trieren. Die Strafver­folgung auf Bunde­sebene ist anspruchsvoll und Sie müssen auf die damit verbun­denen Heraus­forderungen vorbereitet sein. Kontinuier­liches Lernen, das Bleiben über neue Entwick­lungen auf diesem Gebiet und die Aufrechter­haltung eines starken ethischen Kompasses sind ebenfalls von entschei­dender Bedeutung. Unter­schätzen Sie nicht den Wert von Networking und Mentoring.

Können Sie eine Erfahrung teilen, bei der die Technologie den Erfolg einer Operation erheblich beein­flusst hat?
In einem Fall haben wir einen Flüchtigen aufge­spürt, der sich geschickt den tradi­tionellen Überwachungsmethoden entzogen hat. Wir nutzten fortschrit­tliche Daten­analyse- und Geolokalisierung­stech­nologien, um seine Bewegungen vorherzusagen, sodass wir unsere Teams präventiv position­ieren und ihn mit minimalem Wider­stand fangen konnten. Die Integration der Technologie war in diesem Fall ein Wendepunkt und zeigte, wie wichtig es ist, bei den Strafver­fol­gungsin­stru­menten auf dem neuesten Stand zu bleiben.

Wie gehen Sie mit dem Stress und dem hohen Druck um, der mit Ihrem Job einhergeht?
Im Laufe der Jahre habe ich eine Routine entwickelt, die regelmäßige körper­liche Bewegung, Achtsamkeit­sübungen und die Pflege eines starken Unter­stützungsnet­zwerks aus Familie und Kollegen umfasst. Auch nach besonders inten­siven Opera­tionen ist es wichtig, sich Zeit zum Entspannen zu nehmen. Die Wahrung einer ausge­wo­genen Perspektive und die Erinnerung an den umfassenderen Zweck der Arbeit hilft dabei, den Stress zu bewältigen, der unweigerlich mit dem Job einhergeht.

Was ist Ihrer Meinung nach Ihr größter Erfolg während Ihrer Amtszeit beim US Marshals Service?
Eine meiner stolzesten Leistungen war die Leitung einer Task Force, die den Sicher­heit­süber­prü­fung­sprozess innerhalb des US Marshals Service erheblich verbesserte. Wir konnten die Bearbeitungszeit um 76 % reduzieren, was sich direkt und positiv auf unsere Einsatzbere­itschaft und Gesamt­ef­fizienz auswirkte. Es war ein komplexes Projekt, das Innovation, Führung und Koordi­nation über mehrere Abteilungen hinweg erforderte.

Wie leisten Sie nach Ihrer Pension­ierung weiterhin Ihren Beitrag zur Strafver­folgung und Sicherheit?
Im Ruhestand habe ich mich darauf konzen­triert, junge Beruf­se­in­steiger zu betreuen und meine Erfahrungen und gewonnenen Erken­nt­nisse weiterzugeben, um die nächste Gener­ation von Führungskräften im Strafver­fol­gungswesen zu formen. Ich bleibe auch durch Beratungs­funk­tionen involviert, in denen ich zu Sicher­heitsstrategien und Krisen­man­agement berate. Ich nehme auch an Vorträgen teil und schreibe über sich entwick­elnde Heraus­forderungen und Chancen im Sicher­heitssektor.

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